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Metal-Fach Sp, einer der führenden Hersteller von Landmaschinen in Polen, ist mit Valk Welding eine langfristige Partnerschaft für eine groß angelegte Erneuerung und Erweiterung der Schweißroboterkapazität eingegangen.

Die hohe Schweißqualität sowie die Art der Programmierung und Schweißnahtsuche waren ausschlaggebend für die Wahl von Valk Welding als Lieferanten. Das Projekt umfasst die Lieferung von sechs Schweißroboteranlagen über einen Zeitraum von 10 Monaten.

Metal-Fach besaß bereits Erfahrung mit dem Roboterschweißen, hatte aber durch das Fehlen eines Schweißnahtsuchsystems insbesondere beim Schweißen von Werkstücken mit großen Toleranzunterschieden einige Probleme. Herr Michaluk, der Prozessingenieur: „Die Programme mussten manuell angepasst werden, was auf Kosten der Effizienz ging und nicht zu einer konstanten Schweißqualität führte. Wir wollen jedoch qualitativ hochwertige Produkte liefern. Der Einsatz von Schweißrobotern spielt eine entscheidende Rolle sowohl hinsichtlich der Qualität als auch hinsichtlich der Kapazität. Deshalb haben wir in diesem Bereich intensiv nach einem zuverlässigen Partner gesucht.“

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Umfangreiche Testphase
Valk Welding hat im Technikzentrum in Mošnov (Tschechien) an den von Metal-Fach gelieferten Produkten eine Reihe von Schweißvorführungen und Prüfungen durchgeführt. Auch die Offline-Programmierung eines Anhängerrahmenelements in der Offline DTPS-Software wurde demonstriert. Daneben wurden mehrere Referenzbesuche bei Kunden von Valk Welding durchgeführt. Aufgrund der Referenzbesuche und der Schweißversuche entschied sich Metal-Fach für die Technologie und das „Know-how“ von Valk Welding. Vom ersten Treffen mit Mitarbeitern von Metal-Fach bis zur Unterzeichnung des ersten Auftrags für eine Schweißroboteranlage vergingen zwei Jahre. Diese Zeit wurde benötigt, um die richtige Beziehung zwischen den Unternehmen und gegenseitigem Vertrauen aufzubauen. Darüber hinaus konnte Metal-Fach in dieser Zeit programmierfreundlichere Konstruktionen für das Roboterschweißen realisieren.

Einfache Programmierung
Die Vereinfachung der Programmierung und die Möglichkeit, große Rahmen in hoher Qualität zu schweißen, standen auf der Wunschliste des Maschinenherstellers ganz oben. Ein Anforderungspaket, für das Valk Welding, als europäischer Roboterintegrator mit einer weitreichenden Spezialisierung auf die Schweißroboterisierung, perfekte Lösungen bietet. Für die Offline-Programmierung nutzt Valk Welding die DTPS-Software; mit mehr als 750 Lizenzen in Europa eines der hier am häufigsten eingesetzten Offline-Programmierungssysteme für Schweißroboter. DTPS wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Panasonic und Valk Welding entwickelt, um die Schweißproduktion
flexibel zu automatisieren.

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Schweißnahtsuche
Um eine hohe Schweißqualität beim Schweißen großer Rahmen zu erreichen, ist es wichtig, dass der Schweißroboter vorab die Toleranzunterschiede am Werkstück überprüft und die Position der Schweißnaht im Schweißprogramm gegebenenfalls korrigiert. Valk Welding nutzt dabei das Schweißnahtsuchsystem Quick Touch (Suche mit dem Schweißdraht). Bei diesem System fährt der Schweißroboter zunächst mit dem Schweißdraht entlang mehrerer Schweißpunkte und vergleicht die gefundenen Positionen mit den programmierten Positionen. Abweichungen werden von der Software automatisch im gesamten Programm oder in einzelnen Teilen angepasst, sodass der Schweißroboter die Schweißnaht daraufhin exakt verfolgt und eine hohe Schweißqualität gewährleistet werden kann.

Erste Anlage
Metal-Fach beschloss, eine erste Schweißroboteranlage für das robotisierte Schweißen von Sattelauflieger-Chassis im Größe 2200 x 4200 mm einzusetzen. Mit dem Einsatz dieser Schweißroboteranlage konnte das Unternehmen die Schweißproduktion dieser Chassis verdoppeln. Aufgrund dieses Erfolgs beschloss Metal-Fach, die Anlage mit einem zweiten Schweißroboter zu erweitern, um die Möglichkeiten der Anlage voll auszuschöpfen.

Die nächsten fünf Schweißroboter-anlagen
In diesem Jahr hat Valk Welding fünf weitere Anlagen für das robotisierte Schweißen von kleineren Konstruktionen, Halbfabrikaten, Baugruppen, Großkonstruktionen und für die Serienfertigung von Heizkesseln installiert. Die Anlage für die Kessel ist mit einem zweiachsigen DropCenter-Manipulator ausgerüstet. „Dank des DropCenter-Manipulators können die Werkstücke stets in die günstigste Schweißposition bewegt werden.“

Offline-Programmierung
Produktmanager Rymaszewski: „Inzwischen nutzen wir in die Offline-Programmiersoftware DTPS in vielen Situationen. Diese 3D-Software hat die Arbeit der Programmierer erheblich vereinfacht. DTPS wird auch verwendet, um Programme, die online mit dem Handprogrammiergerät geschrieben wurden, zu modifizieren.“

Nicht ohne unsere „Supercrew“
Produktmanager Rymaszewski: „Die Implementierung der Schweißroboter-Technologie ist nicht nur eine Frage der Investition in Hard- und Software und Veränderungen in der Logistik oder Konstruktion. Ein besonders wichtiges Element in diesem Puzzle ist der Aufbau des richtigen Teams mit Mitarbeitern, deren Wissen, gegenseitiges Verständnis und vor allem Entschlossenheit wesentlich zum Erfolg beitragen. Ohne unsere ‚Supercrew‘ wäre die schnelle Implementierung des Roboterschweißens nicht gelungen und wäre die Serienfertigung nicht möglich. Die Investition in Roboteranlagen war zwar sehr hoch, aber wir erwarten eine Amortisationszeit von 3,5 bis 5 Jahren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Automation auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter erheblich verbessert und nicht nur beim Schweißen, sondern auch in allen anderen Bereichen der Fertigung einen enormen Technologiesprung ermöglicht hat. " www.metalfach.com.pl

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