Project Kuipers

Wenn eines der modernsten Blechbearbeitungsunternehmen Deutschlands den Schritt zur Schweißautomation wagt, entscheidet es sich damit nicht nur für die beste Technologie, sondern auch für einen Lieferanten, der optimal zu diesem Unternehmen passt.

Kuipers Blechtechnik aus Meppen (Emsland) kaufte einen zweiten Panasonic Schweißroboter bei Valk Welding - inzwischen ein bekannter Name in der Region. Seit Mitte dieses Jahres läuft die Anlage inzwischen auf voller Produktionsleistung. Was hat diese Zusammenarbeit sonst noch eingebracht?

Aufgrund seiner fachmännischen Kenntnisse und der kontinuierlichen Investitionen in innovative Produktionstechnologien hat Kuipers Blechtechnik seinen Umsatz innerhalb von fünf Jahren verfünffachen können. Mit 270 Mitarbeitern und 18.000 m2 Produktionsfläche gehört Kuipers Blechtechnik zu den größeren Lieferanten von Blechprodukten. Seit Michael Kuipers als 4. Generation die Führung des Unternehmens übernommen hat, ist außer der Fertigung von Halbfabrikaten auch das Lichtbogenschweißen zunehmend in den Mittelpunkt gerückt. Allein in dieser Abteilung wird noch mit 80 Mitarbeitern von Hand geschweißt. Dabei unterscheidet sich Kuipers von der Konkurrenz durch seine Spezialisierung im Bereich des Aluminium-Schweißens. Kuipers Blechtechnik ist in diesem Bereich zertifiziert und liefert seine Produkte gemäß der ENC 90 Norm. Dabei sollte die Schweißautomation nach Ansicht von Michael Kuipers eine optimale Ergänzung der hochwertigen Blechbearbeitungstechnologie darstellen.

Schritt zur Schweißautomation
Als Schweißfachmann (SFM/IWS) wusste Michael Kuipers ganz genau, welchen Anforderungen ein Schweißroboter genügen sollte. An erster Stelle muss der Schweißroboter schnell und flexibel einsetzbar sein, er sollte außerdem möglichst wenig markenfremde Komponenten enthalten und die Offline Software sollte zum Unternehmen und dessen Leitbild passen und anwenderfreundlich sein. Michael Kuipers: “"Bei dem Lieferanten geht es vor allem um die Softskills: Werde ich als Kunde ernstgenommen, verstehe ich mich gut mit den Leuten, die dort arbeiten, sprechen sie meine eigene Sprache, wie sieht der Service aus, sind Ersatzteile schnell verfügbar?" Den Ausschlag für die Entscheidung für Panasonic gab letztendlich die hohe Geschwindigkeit der Panasonic TA Serie und die Tatsache, dass alle Komponenten vom gleichen Hersteller stammen. Letztendlich kommt es auf den Support des Lieferanten an. 

Peripherie wichtiger als Schweißroboter
“"Panasonic liefert zwar aus technischer Sicht den besten und schnellsten Schweißroboter im Bereich des Lichtbogenschweißens, eigentlich leisten aber alle Schweißroboter gute Arbeit. Im Nachhinein beziehen sich die Unterschiede vor allem auf die Peripherie. Panasonic richtet sich vorrangig auf die Automobilindustrie und weniger auf die KMU. Außerdem setzte Panasonic Grundkenntnisse voraus, die unseren Mitarbeitern jedoch fehlten. Was dies anging hatten wir Bedarf an mehr Unterstützung in Form eines soliden Grundlehrgangs. Unser Ansprechpartner Jörn Lota, der für Valk Welding arbeitet, bietet uns diese Unterstützung. Dort organisierte man für uns einen Lehrgang einschließlich eines Kurses in DTPS Offline Programmieren, zum Teil in Alblasserdam und zum Teil im eigenen Werk. Damit kamen wir im Handumdrehen mit dem Verfahren zurecht", berichtet Michael Kuipers.

Alles umgebaut nach Valk Welding Standard
Bei Valk Welding wurde sofort eine zweite Anlage bestellt. Michael Kuipers: "“Zum Panasonic TA 1800 Schweißroboter, der auf einer E-Frame-Anordnung mit zwei Arbeitsstationen von 3x1m montiert ist, gehörte auch ein Schweißbrenner mit integrierter Pneumatikabschaltung, Kalibriersoftware und Quick Touch Drahtsuchsystems zum schnellen Suchen und Korrigieren der Schweißnahtposition. Außerdem bietet die Anlage ein Wire Wizard-Drahtvorschubsystem, wodurch die Fässer mit Schweißdraht nun neben der Anlage aufgestellt werden können. Allesamt Komponenten, durch die sich die Anlagen von Valk Welding von allen anderen unterscheiden und dadurch ein zuverlässiges und qualitativ hochwertiges Verfahren ermöglichen. Die ursprünglich gelieferte Panasonic Anlage haben wir daher auch sofort mit diesen Komponenten aufrüsten lassen. Dadurch sind die beiden Systeme nun zuverlässig, identisch und sehr producktive aufgebaut".

Unterschiedlichste Anwendungsbereiche
Das Unternehmen liefert die unterschiedlichsten Produkte für Branchen wie z.B. die Solar- & Windenergie, landwirtschaftliche Maschinen, Gehäuse, den Anlagenbau und den allgemeinen Maschinenbau. Kuipers Blechtechnik verwendet die beiden Schweißroboteranlagen nun hauptsächlich für größere Serien und komplexe Werkstücke. Michael Kuipers: „"Der Trend entwickelt sich zu immer geringeren Mengen, daher müssen die Schweißschablonen schnell ausgewechselt werden können. In Zukunft soll eine zunehmende Menge von Produkten auf dem Schweißroboter verschweißt werden, und wir wollen dazu in der Lage sein, alle gewünschten Produktgrößen zu schweißen. Daher steht noch ein Schweißroboter mit einem kleinen Aufspanntisch für kleine Werkstücke auf unserer Wunschliste. Vorläufig haben wir jedoch keinen Platz für weitere Schweißrobotersysteme. Die Schweißroboter und den Ansatz von Valk Welding gibt uns die Fähigkeit als Zulieferant schneller und proaktiv zu reagieren".

Erfahrungsberichte
Michael Kuipers: „"Die Entscheidung für Valk Welding als Lieferant bzw. Partner in der Schweißautomation war eine gute. „Geht nicht gibt's nicht“ heißt es bei ihnen. Die Referenzen, die wir hier in der Region gehört haben, berichten alle von den gleichen positiven Erfahrungen". Was Kuipers selbst nicht ausreichend berücksichtigt hat, ist die große Menge der Schweißschablonen. „"Die Lagerung dieser Schablonen erfordert viel Platz. Ob ein Produkt auf dem Schweißroboter verschweißt wird, hängt jetzt immer häufiger davon ab, ob wir eine Schablone bauen oder nicht. Darüber hinaus wird im Moment ausschließlich mit dem MIG/MAG-Verfahren geschweißt. Falls ein Kunde TIG-Schweißen seines Produktes verlangt, dann machen wir das. Die Stromquelle des Panasonic TA ist schließlich für beide Verfahren vorgesehen, ein weiterer Vorteil der Kombination Valk Welding und Panasonic".

Vorläufer bleiben
Kuipers spürt die Konkurrenz aus Osteuropa vor allem bei großen Serien. "„Daher konzentrieren wir uns auf die kleinen bis mittelgroßen Serien, bieten kurze Lieferfristen und hochpräzise gefertigte Blechprodukte. Um schnell und flexibel auf die Nachfrage am Markt reagieren zu können, mussten wir weiter in die neuesten Produktionstechnologien investieren. Im Bereich der Schneide-, Stanz- und Abkanttechnik verfügen wir nun über ausreichende Kapazität. In Zukunft investieren wir vermehrt in die Schulung unseres Personals und in die Erweiterung unserer Dienstleistung auf Montageleistungen, sodass wir die Gehäuse auch fertig installiert liefern können. Darin müssen wir der Nachfrage des Marktes folgen."

www.kuipers-metall.de

Bitte um Information
“Die Entscheidung für Valk Welding als Lieferant bzw. Partner in der Schweißautomation war eine gute.”

„Geht nicht gibt's nicht“ heißt es bei ihnen. Die Referenzen, die wir hier in der Region gehört haben, berichten alle von den gleichen positiven Erfahrungen.

Michael Kuipers
Direkteur Kuipers Blechtechnik

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