Robotisierung des Schweißens als eine der Schlüsselinvestitionen
Die Entscheidung zur Robotisierung des Schweißprozesses war kein Zufall. Wie Unternehmensvertreter betonen, war sie das Ergebnis detaillierter technologischer und wirtschaftlicher Analysen. Es wurden zwei robotisierte Arbeitsstationen gewählt: eine für das Schweißen kleinerer Komponenten und eine für das Schweißen großformatiger Produkte. Wichtig war, dass das gesamte System in die bestehenden Unternehmensstrukturen integriert werden konnte, ohne kostspielige Umbauten vornehmen zu müssen. Eine der größten Herausforderungen war die Suche nach einem geeigneten Technologiepartner, der den gestellten Anforderungen gerecht werden konnte. Unia Group suchte nach einem Lieferanten, der nicht nur Geräte liefern, sondern auch eine Gesamtlösung konzipieren und die Serienproduktion in Gang setzen konnte. Nach einer gründlichen Marktanalyse und einem Ausschreibungsverfahren fiel die Wahl auf Valk Welding.
Erfahrung und flexibler Ansatz als entscheidende Faktoren
Ausschlaggebend waren vor allem die Erfahrung des Lieferanten, seine Kompetenzen und seine Fähigkeit, anspruchsvolle Projekte für große Schweißkonstruktionen umzusetzen. Valk Welding schlug eine Lösung vor, die vollständig auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten war — einschließlich Schweißroboter, der gesamten Arbeitsstationsinfrastruktur sowie Systemen zur Unterstützung des Schweiß- und Programmierprozesses.
Moderne Sensorsysteme wie Quick Touch Sensing und die Laserkamera ARC-EYE spielten eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung hoher Prozessqualität. Sie ermöglichen die automatische Korrektur der Schweißbahnen in Echtzeit, was eine hohe Schweißgenauigkeit selbst bei großen Maßtoleranzen der zu schweißenden Bauteile gewährleistet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Implementierung der DTPS-Software zur virtuellen Roboterprogrammierung. Diese Lösung ermöglicht die Erstellung von Schweißprogrammen außerhalb des Produktionsarbeitsplatzes, was die Arbeitseffizienz erheblich steigert und Stillstandszeiten eliminiert.
Die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Lieferant endet nicht nach der Lieferung der Arbeitsstation
Die Zusammenarbeit zwischen Unia Group und Valk Welding endete nicht mit der Installation und Inbetriebnahme der robotisierten Arbeitsstationen. Valk Welding programmierte und startete die Serienproduktion der ersten Chargen von Bauteilen an der kleinen und der großen Arbeitsstation. Das Unternehmen bot außerdem technischen Support und Unterstützung bei der weiteren Prozessoptimierung, was Unia Group ermöglichte, schneller vollständige Selbstständigkeit im Umgang mit den Systemen und bei der Einführung neuer Fertigungsprozesse zu erreichen.
Heute betrachtet Unia Group die Robotisierung als eine der Säulen ihrer weiteren Entwicklung. Das Unternehmen plant, den Einsatzbereich des Roboterschweißens schrittweise auf weitere Produktionsbauteile auszuweiten.